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Besteuerung


Steuervorschriften für Immobilienfonds

Die Anleger sollten ihre persönlichen Umstände berücksichtigen und sich von ihrem Finanzberater oder einem anderen professionellen Berater unabhängig über mögliche finanzielle, rechtliche, steuerliche und buchhalterische Konsequenzen beraten lassen, auf die sie nach den Gesetzen der Länder ihrer Staatsangehörigkeit, ihres Wohnsitzes oder ihres Wohnsitzes stoßen könnten und die für die Zeichnung, den Kauf, das Halten, die Rücknahme oder die Veräußerung der Immobilienfondsanteile relevant sein könnten.
Diese Steuerinformationen basieren auf der aktuellen Rechtslage und -praxis und stellen keine Steuer- oder Rechtsberatung und/oder sonstige Empfehlung dar. Es unterliegt Änderungen in der Gesetzgebung, der Rechtsprechung und der Praxis der Steuerbehörden. JSSREM hat die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Steuerinformationen nicht überprüft und kann diese nicht garantieren. Mögliche Fehler oder Unvollständigkeiten der Informationen stellen keine Rechtsgrundlage (vertraglich oder stillschweigend) für die Haftung dar, weder im Hinblick auf direkte, indirekte oder Folgeschäden. JSSREM oder eine andere Person ist nicht verpflichtet, die Informationen zu aktualisieren.
Der Immobilienfonds hat in der Schweiz keine Rechtspersönlichkeit. Sie unterliegt grundsätzlich nicht der Einkommens- oder Kapitalsteuer. Immobilienfonds mit direktem Grundbesitz sind die Ausnahme. Gemäss dem Direktsteuergesetz unterliegen Erträge aus direktem Grundbesitz zum Zeitpunkt des Fonds selbst der Besteuerung, sind aber für Anteilinhaber steuerfrei. Ebenso sind die Kapitalgewinne aus direktem Grundbesitz nur für den Immobilienfonds steuerpflichtig.
Die vom Schweizer Ertrag des Immobilienfonds abgezogene Verrechnungssteuer kann von der Fondsleitung vollständig zurückgefordert werden.
Die Ausschüttung der Erträge des Immobilienfonds (an Anleger mit Sitz im In- und Ausland) unterliegt einer eidgenössischen Verrechnungssteuer von 35% (Quellensteuerabzug). Die in Form von separaten Coupons ausgeschütteten Erträge und Kapitalgewinne aus dem direkten Grundbesitz und Kapitalgewinne aus der Veräußerung von Beteiligungen und anderen Vermögenswerten unterliegen nicht der Quellensteuer.
In der Schweiz ansässige Anleger können die erhobene Verrechnungssteuer zurückfordern, indem sie die entsprechenden Erträge in ihrer Steuererklärung angeben oder einen separaten Erstattungsantrag stellen.
Im Ausland ansässige Anleger können die Rückerstattung der eidgenössischen Verrechnungssteuer auf der Grundlage eines bestehenden Doppelbesteuerungsabkommens zwischen der Schweiz und ihrem Wohnsitzland verlangen. Ohne eine solche Vereinbarung ist diese Quellensteuerrückerstattung nicht möglich.
Die beim Verkauf oder der Rückgabe von Anteilen ausgeschütteten Erträge und/oder Gewinne unterliegen in der Schweiz nicht der EU-Zinsbesteuerung.